Dokument: Überblick\ Anwendungsbeispiele\ Energie: N Störstellen im Festkörper
[Zurück]   [Vor]   [Hoch]   [Startseite]        

 

1.5.2 Energie: N Störstellen im Festkörper


Das System wurde mit den Standardvorgaben erzeugt, sofort wird in der Makromaske die Präparation des Energieraums eingeleitet und dem System per Schieberegler eine Temperatur aufgezwungen:


Nun wird ein zweites System gleicher Bauart erzeugt, dieses jedoch mit einer anderen Temperatur ausgestattet:


Man sieht sofort, daß höhere Temperaturen eher einer Gleichbesetzung der Energiestatistik entsprechen.

Eine Auswertung wird eröffnet. Die Simulation wird gestartet. Die beiden Systeme unterschiedlicher Temperatur werden zu einem bestimmten Zeitpunkt durch Aufeinanderschieben mit der Maus in thermischen Kontakt gebracht. Nun kann Energie zwischen den Teilchen der beiden Systeme ausgetauscht werden, die Temperaturen gleichen sich an:


Als nächstes wird die Konzentrationsabhängigkeit des chemischen Potentials ausgenutzt.

Das linke System wird schwächer besetzt; es werden auf die fünf Plätze nur noch zwei (vorher: fünf) Teilchen verteilt. Damit ist die relative Konzentration für das linke System nur noch 0,4 (im Gegensatz zu 1,0 beim anderen System).


Die beiden Systeme - wohlgemerkt: gleicher Temperatur - werden nun wieder gekoppelt, jedoch wird Diffusion gestattet - auch zwischen den Systemen. Dadurch ist Stofftransport möglich und die Systeme können Stoffmenge übertragen bis das chemische Potential beider Systeme den gleichen Wert hat:


Hier wurde also das zunächst das thermische Gleichgewicht, und unabhängig davon anschließend das chemischen Gleichgewicht demonstriert.
[Zurück]   [Vor]   [Hoch]   [Startseite]