Funktion einer Leuchtstoffröhre

 

 

Neben den gewöhnlichen Glühbirnen gibt es noch ein ganz besonderer Typ von Lichtquellen: Leuchtstoffröhren.
Du kennst sie gut, denn sicher werden Sie auch in Deiner Schule zur Beleuchtung der Klassenzimmer benutzt. Auch die Energiesparlampen sind nichts anderes als kompakte Leuchtstoffröhren. Das Gas, das hier mit Elektronen angeregt wird, ist Quecksilberdampf. Die Energiedifferenz zwischen dem Grundzustand und dem ersten angeregten Zustand ist etwa 0,8 · 10^-18 J . Photonen dieser Energie entsprechen Licht mit einer Wellenlänge von etwa 250 nm (1,2*10^14Hertz). Der Quecksilberdampf emittiert also zunächst unsichtbares UV-Licht. Die Glasröhre, in der sich das Quecksilber befindet, ist aber auf der Innenseite mit einem weißen Stoff, dem sogenannten Leuchtstoff beschichtet. Das vom Quecksilber emittierte UV-Licht reagiert mit dem Leuchtstoff, und dabei entsteht das gewünschte sichtbare Licht.

 

Textquelle: Karlsruher Physikkurs, Schülerband 3
Bezug der Leuchtstoffröhre: Firma Osram, 15 €


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