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Publikationen in MNU

 

Das elektrische Potential im Unterricht der Sekundarstufe I
F. HERRMANN, P. SCHMAELZLE
MNU 37, 475 (1984)

Zusammenfassung: Es werden Ausschnitte aus einem Elektrizitaetslehrekurs vor gestellt, bei dem von vornherein mit dem elektrischen Potential operiert wird. Dieses Vorgehen hat mehrere Vorteile: (1) Ein Potentialwert bezieht sich (im Gegensatz zu einem Spannungswert) auf einen einzigen Punkt im Raum; man darf daher mit dem Potential genauso umgehen wie mit anderen intensiven Groessen. (2) Die Verwendung des Potentials ist aequivalent zur Anwendung der Maschenregel; zusammen mit der Knotenregel stehen damit den Schuelern die beiden fundamentalen Gesetze stationaerer Stromkreise zur Verfuegung. (3) Durch farbiges Kennzeichnen von Stellen gleichen Potentials lassen sich Schaltskizzen sehr uebersichtlich darstellen.


Eine elementare Einführung in die Physik des Drehimpulses

F. HERRMANN
MNU 39, 274 (1986)

Zusammenfassung: Anhand zahlreicher Experimente wird eine einfache Einfuehrung in die Physik des Drehimpulses vorgestellt. Dabei wird sehr stark von einer Analogie Gebrauch gemacht, in der sich Drehimpuls und elektrische Ladung sowie Winkelgeschwindigkeit und elektrisches Potential entsprechen. Jedes Experiment wird in zwei Versionen dargestellt. zuerst das elektrische Experiment und dann das mechanische Analogon.


Felder als physikalische Systeme

F. HERRMANN
MNU 43, 114 (1990)

Zusammenfassung: Das Feld erscheint im ueblichen Unterricht als etwas Schwieriges, Abstraktes. Es soll hier gezeigt werden, dass das nicht so sein muss. Zuerst wird untersucht, woher die Schwierigkeiten bei der Bildung einer Anschauung vom Feld kommen. Dazu werden zunaechst einige Betrachtungen zur Geschichte unserer anschaulichen Vorstellungen vom Feld dargestellt, und es wird gezeigt, dass, wenn man die Ergebnisse der modernen Feldtheorie beruecksichtigt, sich eine sehr einfache, elementare Vorstellung vom Feld ergibt. Anschliessend werden die Konsequenzen fuer den Unterricht diskutiert.


Ein Konzept für die Informationstechnische Grundbildung im Rahmen des Physikunterrichts
F. HERRMANN, P. SCHMAELZLE
MNU 43, 406 (1990)

Zusammenfassung: Es wird ein Konzept fuer die Behandlung der verschiedenen Aspekte der Datenuebertragung, -speicherung und -verarbeitung im Physikunterricht der Sekundarstufe I vorgestellt. Das Konzept beruht darauf, dass die physikalische Groesse Datenmenge (das Shannonsche Informationsmass) eine aehnlich gebietsuebergreifende , ordnenede Funktion hat, wie die Energie. Die Datenmenge spielt hier aber nicht nur fuer die physikalischen Grundlagen der modernen Techniken, wie Elektronik, Videotechnik und Datenverarbeitung, eine wichtige Rolle, sondern auch in dern klassischen Disziplinen Optik und Akustik.


Altlasten der Physik Altlasten der Physik
F. HERRMANN, G. JOB
MNU 46/6, S. 366-368 (1993)


Das Thema "Sonne" im Physikunterricht
H. HAUPTMANN, F. HERRMANN
MNU 50, 239 (1997)

Zusammenfassung: In Anbetracht der Wichtigkeit der Sonne für die Existenz der Erde und die Existenz des Lebens auf der Erde sollte sie eines der wichtigsten Unterrichtsthemen sein. Nach unseren Lehrbüchern geurteilt, sieht es aber so aus, als hätte die Physik zur Sonne nicht viel zu sagen. Dabei liegen doch viele physikalische Fragen sehr nahe: Was brennt in der Sonne eigentlich? Und für den, der weiß, daß eine Fusionsreaktion abläuft: Warum expl.odiert die Sonne nicht? Warum brennt sie so lange und vor allem, warum so stabil? Es wird dafür plädiert, die Sonne sehr viel stärker in den Physikunterricht einzubeziehen. Es werden Themen zur Sonnenphysik vorgeschlagen.

Die Bilanzgleichungen für Energie, Impuls und Entropie
F. HERRMANN
MNU 68/2, S. 68-73 (2016)

Zusammenfassung: Der historische Prozess der Konstruktion einer mengenartigen Größe ging in den meisten Fällen in zwei Schritten vor sich. Zuerst wurde eine globale Erhaltung entdeckt: Wenn der Wert der Größe X an einem System A abnimmt, so nimmt er an einem anderen System B zu. Erst später wurde es möglich, die Erhaltung lokal zu formulieren. Dieser Ablauf lässt sich deutlich erkennen bei der Energie, dem Impuls und der Entropie. Die heutige Sprache der Physik ist in allen drei Fällen im Wesentlichen noch dieselbe wie zu der Zeit, als man die lokale Bilanzierbarkeit noch nicht kannte.

 

Zur Formulierung von Erhaltungs- und Nichterhaltungssätzen
F. HERRMANN
MNU 71/3, S. 201-206 (2018)

Zusammenfassung: Zu jeder mengenartigen Größe lässt sich ein Satz über ihre Erhaltung oder Nichterhaltung formulieren. Für die elektrische Ladung lautet er: Elektrische Ladung kann weder erzeugt noch vernichtet werden. Ein solcher Satz ist kurz und leicht verständlich. Oft formuliert man den Sachverhalt aber auf unnötig komplizierte Art. Manchmal ist die Formulierung nicht allgemein gültig; in anderen Fällen wird nur eine Konsequenz aus der Erhaltung bzw. Nichterhaltung ausgesprochen. Ein einheitliches Vorgehen könnte zur Klarheit und zur Straffung des Unterrichts beitragen.